Preisgestaltung

Viele Menschen sind leider immer noch der Meinung, dass eine hohe Qualität und faire Preise teuer bezahlt werden müssten! Billige Preise, das klingt nach Discounter, miesen Arbeitsbedingungen, rücksichtslosem Kampf um Marktanteile zulasten der Qualität oder Ausnutzung von unqualifiziertem Personal.

Die wenigsten Menschen wissen allerdings, dass sich viele Unternehmen genau das zu Nutze machen und Ihre Produkte mit einem hohen Preis ansetzen, um eine hohe Qualität zu suggerieren*.
(*jemandem etwas geschickt einreden und ihn bewusst beeinflussen)

 

 

Das Resultat: Der eigentlichen Produkt- und Servicequalität wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt und der Fokus verlagert sich auf den Kundenfang (Marketing). Nun sind wir wieder beim Punkt "manipulatives Marketing" angelangt. Zusammengefasst bedeutet das für uns als Konsumenten, dass schlechte, mittelmäßige oder ebenfalls gute Produkte zu überteuerten Preisen angeboten und von uns Kunden bezahlt werden. Statt für die gewünschte Qualität zu bezahlen, bezahlen wir überwiegend für den Marketingaufwand und für übertriebene Gewinnmargen von Firmen.

Wir gewähren Ihnen einen Einblick in die Kostenstruktur von Sonnenbrillen und haben dazu einen Versuch gestartet, Ihnen die marktüblichen Positionen stark zusammengefasst zu veranschaulichen. Aufgrund von diversen Gesetzen (z.B. UWG*) dürfen wir Ihnen weder Namen von anderen Firmen noch genaue Informationen zu deren Preisaufschlüsselungen nennen, daher haben wir einige bekannte Unternehmen im Sonnenbrillensegment zusammengefasst und einen Mittelwert ermittelt.

 

*Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

 

 

BrillLex = unser Unternehmen  | "Standard" = Mittelwert von namhaften Unternehmen im Sonnenbrillensegment


Fakten über die Preisstruktur von BrillLex
  • Wir investieren mehr als die Hälfte des Verkaufspreises in die Herstellung unserer Sonnenbrillen. (Produkt- und Servicequalität)
  • Wir verzichten auf kostenintensives manipulatives Marketing.
  • Wir verzichten auf überflüssige Verpackungen (z.B. Verpackung in Verpackung) sowie auf unnötige Füllmaterialien (z.B. Luftpolsterfolie), was ebenfalls zu einer Kosteneinsparung mit gleichzeitiger Ressourcenschonung führt.
  • Wir verzichten auf marktübliche, unserer Meinung nach unverschämte, Gewinnmargen und bleiben dadurch fair gegenüber unseren Kunden.
  • Value-for-Money Leadership = Bei BrillLex bekommen Sie am meisten für Ihr Geld.



Detaillierte Aufschlüsselung der Grafik


Ausgangsposition:
Eine Kostenkalkulation kann in der Regel mehrere hunderte verschiedene Kostenpositionen beinhalten. Auch die einzelnen Feinheiten (z.B. Materialien, Technologien, Verwendungszweck) sind von Sonnenbrille zu Sonnenbrille verschieden. Um dennoch eine repräsentative Darstellung zu erhalten, haben wir einerseits die einzelnen Positionen in 5 Positionen zusammengefasst und andererseits den Verkaufspreis mit dem Fokus auf Technologie & Qualität gerichtet. Anders ausgedrückt, diese Darstellung gibt Aufschluss darüber, wie sich der Verkaufspreis einer Sonnenbrille zusammensetzt. Hier geht es nicht darum, ob die einzelnen Positionen auf den Prozent genau sind, sondern darum, wie das Verhältnis zwischen Herstellkosten, Firmenkosten und Gewinn ist. Bezahlen wir tatsächlich für die Produkt- und Servicequalität oder doch für Marketing & übertriebene Gewinnmargen? 



Verkaufspreis: (Preis, den wir als Kunden bezahlen)
Um Sonnenbrillen mit Sonnenbrillen vergleichen zu können, muss die Ausgangsbasis ein gleicher Verkaufspreis sein. Dieser Verkaufspreis beinhaltet die derzeitige gesetzliche Mehrwertsteuer. 



Herstellkosten:
Die Herstellkosten beinhalten alle Kosten, die bis zum eigentlichen Verkauf anfallen. Hierunter fallen beispielsweise die Kosten für die Rohmaterialien, Hilfsmittel, Kosten für die eigentliche Produktion (Löhne/Gehälter) aber auch Kosten für Qualitätskontrollen, Zertifizierungen, Transporte, Lagerhaltung und alle weiteren Positionen bis zum eigentliche Verkauf.



Firmenkosten:
Die Firmenkosten beinhalten neben Marketingkosten auch alle anderen (administrativen) Kosten wie beispielsweise Büroaufwand, Versicherung, EDV, Steuern und Abgaben.



Gewinn:
Der Gewinn stellt in diesem Beispiel die Gewinnmarge dar.



Steuer:
Die Steuer stellt den aktuellen Anteil der gesetzlichen MwSt. dar.